Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spanien

Ausblick Baluard in Palma

Ein Tag in … Palma!

Mallorcas Inselhauptstadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Städtereisen-Ziel entwickelt. Kein Wunder – Palma ist so attraktiv wie nie und wird daher der liebevollen Bezeichnung „Barcelona in klein“ durchaus gerecht. Wussten Sie beispielsweise, dass Palma über den größten zusammenhängenden Altstadtkern Europas verfügt? Ob als Tagesausflug während des Badeurlaubes oder als Wochenendtrip: Bereits an einem Tag lässt sich in Palma so viel entdecken! 09.00 Uhr Ein guter Startpunkt für die Stadt-Erkundung ist die Plaça Espanya. Mit dem Auto, Zug oder Bus lässt sich dieser Verkehrsknotenpunkt der Stadt prima erreichen. Bereits morgens herrscht in der nahegelegenen, größten Markthalle Palmas – dem Mercat  d‘Olivar – ein geschäftiges Treiben. Ein idealer Ort, um bei einem guten Café con Leche ein zweites Frühstück – beispielsweise eine typisch mallorquinische Ensaimada (Schmalzgebäck) – zu sich zu nehmen oder an den Marktständen entlangzuschlendern (Öffnungszeiten Mercat d’Olivar: Mo-Do, Sa bis ca. 13 Uhr, Fr bis 18 Uhr). Die Fußgängerzone Carrer de Sant Miquel führt weiter bis zur bekannten, rechteckigen und von Arkadenhäusern umrahmten Plaça Major. Ab hier lohnt sich ein Abstecher …

Teller baskische Speisen: Meeresfrüchte, Fisch, Gemüse

Kulinarik im Baskenland: Wo Sterneköche zu Hause sind

Die Basken sind dafür bekannt, dass sie kulturelle Traditionen und pfiffige neue Ideen miteinander verbinden. Gastronomie ist dafür das beste Beispiel. Bei den Basken geht Liebe wahrhaftig durch den Magen. Wichtige gesellschaftliche Ereignisse finden häufig am Essenstisch statt. Wenn nicht gegessen wird, so wird eifrig darüber diskutiert, wie man den „bacalao“ (Kabeljau) am besten verfeinern kann. Man tauscht neue Kochrezepte aus oder organisiert zu besonderen Anlässen einen Wettbewerb um den besten Thunfischeintopf. Die feine Küche gehört hier zum Alltag wie die Luft zum Atmen. Es ist also kaum verwunderlich, dass es im Baskenland nach Kyoto die meisten Michelin Sterne-Köche pro Einwohner weltweit gibt. Schon allein in und um die kulinarische Hochburg und Europäische Kulturhauptstadt 2016 San Sebastián glänzen stolze 16 Sterne. Kultstatus haben vor allem die altbewährten Dreisternerestaurants Arzak, Akelarre und Martin Berasategui. Den ersten Meilenstein für eine neue „cocina vasca“ legten bereits die Pioniere Juan Mari Arzak und Pedro Subijana, als sie in den 70er Jahren aus Frankreich zurückkehrten. Sie hatten mit dem renommierten Chef Paul Bocuse gekocht und brachten eine radikal neue Vision …

Weiße Dörfer Andalusiens - Grazalema

Pueblos Blancos – die weißen Dörfer Andalusiens

Die weißen Dörfer – pueblos blancos auf spanisch – zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Andalusiens. Was sie auszeichnet, ist nicht nur ihr malerischer Anblick, sondern auch die Landschaft, in der sie sich befinden. Jedes einzelne Dorf hat seinen ganz eigenen Charme, mal durch einer Wassermühle, mal durch eine Burg oder durch eine prächtige Gartenanlage geprägt. Ich habe zwei Dörfer besucht, die trotz ihrer örtlichen Nähe sehr verschieden sind. Sie liegen nur 30 Kilometer von Ronda entfernt und sollten bei einer Rundreise unbedingt auf der Reiseroute stehen: Grazalema – ein Dorf wie gemalt Grazalema liegt eingebettet in die Sierra de Grazalama, einem faszinierenden Naturpark mit vielen Tier-und Pflanzenarten. Die strahlend weißen Häuser des Dorfes bilden einen wunderschönen Kontrast zu den umliegenden Bergen. Bei meinem Rundgang durch den alten Ortskern ziehen die verwinkelten Gassen meine Aufmerksamkeit auf sich. Mal stoße ich auf ein altes Waschhaus, mal entdecke ich einen hübschen Brunnen oder eine imposante Statue. Außer seinen schönen, alten Bauwerken hat Grazalema aber noch mehr zu bieten. Viele kleine Spezialitätengeschäfte passen sich harmonisch und einladen in den Ort ein. Bio-Honig …

Klettersteig Caminito del Rey in Andalusien

Caminito del Rey -Ein königlicher Wanderweg

Der Klettersteig Caminito del Rey in Andalusien ist berühmt und berüchtigt. Lange Zeit galt er als gefährlichster Wanderweg der Welt und war offiziell viele Jahre gesperrt. Wer ihn dennoch gehen wollte, tat dies auf eigenes Risiko und brauchte eine entsprechende Kletterausrüstung. Brüchiger Beton und rostige Stahlträger haben jeden Schritt zu einem Nervenkitzel werden lassen. Ich habe mich vor drei Jahren gewagt: Mit schlotternden Beinen und ganz viel Adrenalin im Blut! Nun war ich ein zweites Mal auf dem königlichen Weg … Andalusien hat ein neues touristisches Highlight: Im letzten Jahr wurde der Caminito del Rey nach einer aufwendigen Restaurierung neu eröffnet. Die Gefahren sind nun gebannt, aber seiner Berühmtheit tut dies keinen Abbruch – im Gegenteil. Alter und neuer Caminito del Rey Gebaut wurde der Caminito del Rey Anfang des 20ten Jahrhunderts, um beide Seiten dgebauten Wasserwerks miteinander zu verbinden. Im Jahr 1921 weihte der König den Weg ein, deshalb wird er seitdem als „Weg des Königs“ bezeichnet. Seit März 2015 erstrahlt der Caminito del Rey in neuem Glanz. Über Teile des alten Weges wurde aus Holz …

Wanderweg Sierra de Mijas

Wanderungen in der Sierra de Mijas in Andalusien

Andalusien, das steht für lebhafte Städte und verschlafene Dörfer, heiße Flamenco-Rhythmen, aber auch erfrischende Skitouren. Andalusien ist ein Land der Gegensätze. Gerade das macht diesen Teil Spaniens so faszinierend. Die Sierra de Mijas, im Hinterland der Costa del Sol gelegen, eignet sich hervorragend für herrliche Tagesausflüge und Wanderungen durch die andalusische Natur. Auch im Winter punktet Andalusien mit Temperaturen um die 20 Grad. Perfekte Bedingungen also für einen Stadtbummel, aber auch, um die Landschaft zu Fuß zu erkunden. Nur knapp 50 km entfernt von Málaga liegt die Sierra de Mijas. Hier gibt es zahlreiche Wanderwege, von kurzen über lange und von einfachen bis hin zu schwierigen.Folgt man der Straße vom Bergdorf Mijas in Richtung Coín, findet man nach wenigen Kilometern auf der linken Seite eine kleine Parkbucht. Einmal die Straße überqueren und schon geht es los. Eine winterliche Farbenvielfalt Die gute Ausschilderung macht das Wandern leicht: Immer den Farben nach! Geht es in Mijas Pueblo noch etwas belebter zu, wird es jetzt mit jedem Schritt ruhiger. Der Weg führt zuerst leicht bergauf, gesäumt von großen …

Finca Can Paulino – Blick vom Pool

Finca Can Paulino – Oase für Zwei- und Vierbeiner auf Mallorca

Nur rund 20 Autominuten entfernt vom Flughafen und von der in den Sommermonaten überfüllten, lauten und wuseligen Playa de Palma auf Mallorca, liegt eine kleine Oase: die Finca Can Paulino. Wer hierher kommt, findet innerhalb allerkürzester Zeit maximale Entspannung, Ruhe und -wer möchte- auch den ein oder anderen tierischen Freund… Sehr herzlich werde ich bei meiner Ankunft von Carolin, der Schwiegertochter der Finca-Besitzerin Roswitha, empfangen und in mein kleines, hübsch eingerichtetes Studio begleitet. Hier öffne ich als allererstes die bodentiefen Fenster, klappe die Holzläden auf und… genieße den Blick, der sich mir darbietet: Kein Meerblick, wie ich ihn normalerweise so gern vom Hotelzimmer aus mag. Nein, eine Aussicht auf eine wunderbar idyllische Landschaft in friedlicher Abendstimmung (okay, einen Pool sehe ich auch). Und ich und die Finca Can Paulino, meine Unterkunft für die nächsten zwei Tage, mittendrin!   Ich atme also tief durch, genieße die Ruhe und die Aussicht,… und da kommt auch schon der erste neugierige Gast – über das Dach geschlichen – zu Besuch: eine sehr verschmuste Katze, die vom Neuankömmling ersteinmal gekrault …

Segway-Fahrer Mallorca

Auf dem Segway Palma de Mallorca entdecken

Segways, das sind elektrisch angetriebene, rollerähnliche Fahrzeuge, die allein durch Gewichtsverlagerung gesteuert werden, bis zu 20 km/h schnell, dabei extrem wendig und fast geräuschlos sind. Einfach perfekt geeignet also, um sich damit z.B. in den engen Altstadtgassen Palmas auf flotte Sightseeing-Tour zu begeben. Denn die Bedienung des Segways ist extrem schnell zu erlernen und macht riesig großen Spaß. Um 11 Uhr treffe ich die fünf Mitfahrer und unseren Guide Ines im Büro von Segway Palma, zwischen Kathedrale und Hafen in der Altstadt gelegen. Ausgestattet mit Helmen und jeder mit einem Segway im Schlepptau marschieren wir zunächst auf die nur wenige Schritte entfernte Plaça Llotja – für die kommenden 30 Minuten unser Übungsparcours. Zum Glück ist um diese Uhrzeit noch nicht all zu viel los an den Tischen der Cafés und Restaurants auf dem Platz… Mit etwas mulmigem Gefühl schauen wir der kurzen Darbietung von Ines zu. Eigentlich sieht es kinderleicht aus: Sie stellt sich entspannt aufs Segway, lehnt sich leicht nach vorne und… fährt los. In eleganten Bewegungen kurvt sie über den Platz, wird schneller, …

Wind fegt über die Maspalomas Dünen auf Gran Canaria

Einst nur Kakteen und Sand: Maspalomas Dünen und ihre Geschichte

Gold-gelber Sand und bizarre Hügel, die bei jedem Windstoß ein neues Bild in die Landschaft zeichnen: Auf Gran Canarias größter Düne fühlt man sich in die Sahara versetzt. Mit einem Unterschied: Nach dem Areal eröffnet sich ein langer Strand wie aus dem Bilderbuch. Ein Traum für jeden Strandläufer und Badeurlauber, der hier – an einem der bekanntesten Ferienorte in Europa – wahr wird. Maspalomas ist das äteste Feriengebiet an der Südküste Gran Canarias. Bereits im 15. Jahrhundert wurde der Name „Maspalomas“ urkundlich erwähnt. Damals erstreckte sich der Küstenabschnitt der Calmas de Maspalomas vom Castillo Romeral bis zur Punton in Santa Agueda – ohne die Bucht der Dünen (Arguineguin) einzuschließen. Im Laufe der Jahre trat der Name Maspalomas immer wieder in verschiedenen Aufzeichnungen und Karten auf. So wurden die Südspitze, der Strand und das Volk als Maspalomas bezeichnet. Arguineguin bzw. das ehemalige Dorf Juan Grande wurde als „Tor zur Wüste“ bezeichnet, da sich hier bereits eine breite Dünenlandschaft gebildet hatte mit Mündung zum Meer. Dahinter, also dort wo sich heute Hotels, Restaurants und Einkaufsläden befinden, zeigte …

Oceano

La Gomera – auf Tuchfühlung mit Delfinen, Walen & Co.

OLIMAR Kollegin Katharina Piechowski war im Sommer auf den Kanaren und hat die besondere Erlebnisreise „Ozeanische Woche auf La Gomera“ getestet. Bei dieser Reise liegt der Schwerpunkt auf dem hautnahen Naturerlebnis zu Wasser und zu Lande. “Schaut euch das an: über hundert Fleckendelfine voraus!” Aufgeregt folgen die Gäste an Bord des kleinen Fischerbootes dem Blick von Melanie, dem erfahrenen Whale Watching Guide. Und tatsächlich, wie aus dem Nichts sind sie auf einmal da: die ersten Delfine tauchen bereits in der Bugwelle auf, einer springt in einiger Entfernung flipperartig aus dem Wasser, einige Rückenflossen sind auf der anderen Bootsseite auszumachen. Es brodelt und platscht rund um das Boot, wohin man auch schaut. Schnell wird klar: Eine riesige Gruppe Delfine hat das Fischerboot in seine Mitte genommen und begleitet es neugierig und aus allernächster Nähe! Die Gäste der „Ozeanischen Woche auf La Gomera“ an Bord jauchzen vor Freude und knipsen aufgeregt ein Foto nach dem anderen. Als die Tiere auch nach einigen Minuten immer noch da sind, entspannen sich die überwiegend deutschen Urlauber an Bord langsam. Die …