Die Liste der spanischen Leckereien könnte wohl unendlich weitergeführt werden. Der zweite Teil des Kulinarikalphabets lässt Sie noch weiter in die spanische Küche und ihre Besonderheiten eintauchen (hier geht’s zum ersten Teil): NavajasIm Nordwesten des Landes, direkt am Atlantischen Ozean, liegt Galicien. Aufgrund der Nähe zum Wasser ist es nicht ungewöhnlich, dass die Region sehr auf Fisch und Meeresfrüchte ausgelegt ist. Zu den Lieblingsgerichten der Galicier gehören daher die Navajas, die Schwertmuscheln. Aufgrund des geraden, länglichen Körpers erhielten sie ihren Namen. Ihre Bezeichnung wurde auch einem geraden Taschenmesser verliehen, das durch seine Form ebenfalls an die Meeresbewohner erinnert. OlivenOliven gehören zur Nationalfrucht Spaniens und werden im gesamten Mittelmeerraum angebaut. Nicht nur die Steinfrucht selbst, sondern auch das daraus gewonnene Öl ist weit über die Ländergrenzen beliebt. Aber Olive ist nicht gleich Olive. Die verschiedenen Sorten entscheiden über den Geschmack und die Weiterverarbeitung. Die Arbequina zum Beispiel ist sehr klein und stammt aus Katalonien. Sie hat einen sehr intensiven, fruchtig-herben Geschmack. Öle, die daraus erzeugt werden, schmecken nussig und enthalten wenig Säure. Ganz anders ist da …