Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spanien

Panorama Teneriffa Teide und Wald

Teneriffas Norden: Fiestas, Gärten und ein Vulkan

Grüne und blühende Landschaften, beeindruckende Kolonialbauten, rauschende Feste und der höchste Berg Spaniens. Das ist der Norden Teneriffas. Diese facettenreiche Region rund um Puerto de la Cruz fasziniert und ist nicht umsonst eine der beliebtesten Ecken Teneriffas. Puerto de la Cruz Puerto de la Cruz atmet ruhig, pulsiert harmonisch und erfrischt durch authentische spanische Lebensart. Ein über Jahrhunderte gewachsener Ort voller Geschichten, gelebten Alltag und manch einer Fiesta. Während des Festes zur Johannisnacht, der Noche de San Juan, herrscht eine ausgelassene und freudige Atmosphäre in der Stadt und an den Stränden. Unzählige Sonnwendfeuer brennen und verabschieden nach altem Brauch alles Schlechte und begrüßen helllodernd das Gute. Ein faszinierendes Erlebnis ist das in den Morgenstunden stattfindende traditionelle Bad der Ziegen am Hafen, das nach dem Glauben aus früherer Zeit den tierischen Nachwuchs fördern sollte.Erholung und sonnige Entspannung nach durchfeierter Nacht versprechen der eindrucksvoll gestaltete Badekomplex Costa Martiánez, des kanarischen Künstler César Manrique (s. auch Artikel “Der Künstler und seine Lava”) und die ebenfalls von ihm gestalteten Playa Jardin mit ihrer riesigen Gartenfläche. Nach ausgiebiger Siesta belebt …

Panorama Sandstrand und Meer auf Fuerteventura

Fuerteventura – die Insel der Winde im ewigen Frühling

Es ist nie Liebe auf den ersten Blick. Wer Fuerteventura das erste Mal sieht, findet nicht viel, um sich zu verlieben. Doch diese Insel ist der Beweis dafür, dass der zweite Blick manchmal extrem lohnenswert sein kann. Fuerteventura liegt nur etwa 100 Kilometer westlich von der Küste Afrikas entfernt. Die Mischung aus afrikanischer Sonne und dem ganzjährig wehenden Passatwind macht das Klima dieser Insel aus – ein ewig anhaltender Frühling. Wer Fuerteventura kennenlernt wird schnell feststellen, dass diese Insel viel mehr zu bieten hat, als nur Sand und Vulkangestein. Fuerteventura hat vor allem eins: Charakter. Erlebbar in den mal schroffen, mal weichen Formen und Linien, die von der Natur hier gezeichnet werden. Von steil abfallenden Felsküsten über sanft ansteigende Wüstenberge bis zu den endlosen goldgelben Stränden, für die diese Insel berühmt ist. Doch der Charakter dieser Insel zeigt sich auch im Stolz und der Gastfreundschaft der Einheimischen. Mit dem Fahrrad auf Entdeckungstour auf Fuerteventura Eine Sportart, die hier groß im Kommen ist, ist das Fahrradfahren. Verschiedene Radstrecken, von Flachlandstrecken bis zu Bergtouren, teilweise mit bis …

Aussicht vom Roque Nublo ins Tal

Gran Canaria Tipp: Wandern zum Roque Nublo

Eine der beliebtesten Wanderungen auf Gran Canaria ist der Aufstieg zum Roque Nublo, dem Wahrzeichen der Insel. Der “Wolkenfels” gehört mit einer Höhe von 1803 Metern zu einer der höchsten Erhebungen der Insel und befindet sich inmitten des Naturschutzgebietes Monumento natural del roque nublo. Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz in La Goleta (Aparcamiento de la Degollada de La Goleta). Diesen erreichen Sie von San Fernando de Maspalomas mit dem Auto über Fataga und San Bartolomé entlang der GC-60. Bereits die Fahrt durch das Fataga-Tal gibt Ihnen einen ersten Einblick in die vielfältige Vegetation der Insel. Schon weit vor Ayacata, wo Sie rechts auf die GC-600 Richtung Roque Nublo abbiegen, ist Ihr Ziel zu erkennen. Nach einigen Kilometern erreichen Sie den Parkplatz in La Goleta. Hier angekommen folgen Sie dem gut ausgebauten Pfad, der auch mit der Beschilderung „Roque Nublo“ gekennzeichnet ist. An Kiefernwäldern entlang spaziert, erhalten Sie immer wieder einen schönen Fernblick über die Insel. Je nach Geschwindigkeit erreichen Sie das Hochplateau am Roque Nublo, dem Kultplatz der Altkanarier, nach ca. 45 Minuten. Hier …

Windmühle und Kakteen auf Lanzarote

Der Künstler und seine Lava

Schwarzes Lavagestein, tiefblauer Atlantik und weiße Sandstrände: Lanzarote bietet eine Landschaft der Kontraste, die alle Besucher staunen lässt. Ebenso eindrucksvoll ist ihre Kunst: Der Maler, Architekt und Bildhauer César Manrique hat mit seinen Werken, die Natur und Architektur verbinden, das Gesicht der Insel wie kaum ein anderer geprägt. César Manrique ist der bekannteste Künstler der Insel. Geboren am 24. April 1919 in Puerto Naos, einem Viertel in Arrecife, wuchs er in einer typisch kanarischen Familie auf. Regelmäßig fahren sie nach Caleta de Famara in Urlaub, einem Fischerdorf im Nordwesten der Insel. Manriques Vater, ein Handelsreisender, kauft hier 1934 ein Haus am Meer. Dieses Haus sowie die Schönheit der Insel, insbesondere die Steilküste, der lange Strand aus feinem Sand sowie die farbenprächtige Landschaft, faszinieren ihn schon damals. Manrique hat abgesehen von Stationen in La Laguna (Teneriffa) und Madrid fast sein ganzes Leben auf  Lanzarote verbracht. Seine Ideen und Visionen spiegeln sich in zahlreichen Kunstwerken auf den Kanaren wieder, von denen wir einige auf Lanzarote vorstellen.   La Cueva de los Verdes La Cueva de los Verdes …

Sonnenuntergang am Strand in Galicien

Wilde Strände, Miesmuscheln und die Rías: Galiciens Naturreichtümer

In Galicien sind die Grenzen zwischen Erde und Meer fließend. Beide Elemente verschmelzen miteinander an einer 1300 Kilometer langen Küste mit 772 Stränden und fünf Meeresarmen, den so genannten „Rías“. Eine Reise durch diese Region im äußersten Nordwesten Spaniens verspricht jedem Reisenden ein einmaliges Erlebnis zu werden, denn hier befinden sich Regionen mit über 2000 Jahre alter Geschichte, alte Städte mit lebendigem Flair und eine wundervolle Natur mit ihren vielen Flüssen, Quellen und Weinbergen. Galicien überrascht in jeder Hinsicht. Wenn Sie von der Nordküste starten, entdecken Sie als erstes, kurz nach der Grenze von Asturien, das kleine Städtchen Ribadeo, in dessen Umkreis viele kleine, Natur belassene Stränden liegen. Einer davon, die Playa las Catedrales, ist mittlerweile so berühmt geworden, dass in der Sommersaison Scharen von Touristen herbeiströmen, um die vielen Felsformationen zu sehen, die durch ihre Rundungen und Bögen den Formen von Kirchen und Kathedralen ähneln und im Zusammenspiel mit Licht und Meeresfluten ein beeindruckendes Schauspiel bieten. Der Strand ist übrigens nur morgens bei Ebbe betretbar. Am frühen Nachmittag werden die Felsen und Höhlen bereits …

Haiflosse im Meer bei La Gomera

Hai in Sicht! Eine aufregende Begegnung vor La Gomera

Das terrassenartig kultivierte und bebaute Tal Valle Gran Rey im Westen der Kanaren-Insel La Gomera wird zur einen Seite von imposanten, über 800 Meter hohen Steilwänden eingerahmt. Zur anderen Seite erstreckt sich der Atlantik. Herrliche Blicke auf die kleinen Ortschaften Valle Gran Reys ergeben sich somit nicht nur von den Miradores in den Bergen, sondern auch vom Meer aus. Zum Beispiel von einem der Whale Watching Boote oder – die etwas sportlichere Variante – aus einem Kanu… Als zunächst sehr gemächlich und entspannt, ab einem gewissen Moment aber auch als extrem aufregend und auf alle Fälle unvergesslich habe ich eine rund 3-stündige Kajaktour entlang der Küste von Valle Gran Rey erlebt. Los geht es um 15 Uhr, bei herrlichem Sonnenschein und knapp unter 30°C, am Hafenstrand von Vueltas. Dort hat Oliver – bei den deutschen Bewohnern im Tal einfach nur “Kanu-Olli” genannt – bereits zwei leuchtend gelbe Einer-Kajaks startklar gemacht. Der sympathische Mittfünfziger ist vor einigen Jahren aus Hessen nach La Gomera ausgewandert und betreibt seither das kleine Unternehmen “Kajaktours La Gomera”. Darüber vermietet er …

Außenansicht vom Guggenheim Museum Bilbao

Ein Tag in … Bilbao!

Lissabon, Rom, Nizza? Diese Städte in Europa hast Du bereits besucht? Dann solltest Du als nächstes Bilbao in Deine Urlaubsplanung mit einbeziehen. Diese im Vergleich kleinere, aber in ihrer Art, einzigartige Hauptstadt des Baskenlands, hat sich von einem grauen Industriezentrum in Nordspanien zu einer modernen Kunststadt entwickelt, die in aller Welt Beachtung findet. Dem „Efecto Guggenheim“ sei Dank! Eigentlich benötigst Du für eine Stadtbesichtigung mindestens zwei volle Tage. Wer aber nur einen Tag für einen Stopp einlegen kann, dem empfehle ich die Stadt am besten zu Fuß kennenzulernen. 09.00 Uhr Um Bilbao kennenzulernen, startet man am besten am Fluss. Hier befinden sich rechts und links gut ausgebaute Fuß- und Fahrradwege, auf denen Du in Deinem Tempo genüsslich schlendern und ein Gefühl für die Stadt entwickeln kannst. Die schicken Häuser am Fuße der grünen Hügel und Berge im Hinterland, sind eine wahre Augenweide. Und auch die Brücken sind hier etwas Besonderes. Beispielsweise die Fußgängerbrücke „Zubi Zuri“, die wie ein aufgespanntes, blütenweißes Segel die beiden Flussufer verbindet.  10.00 Uhr Das Guggenheim-Museum hat Bilbao derart attraktiv für Reisende …

Dorf Deià

Zwischen Kultur und Natur – Abwechslung pur auf Mallorca

Dass Mallorca weit mehr zu bieten hat, als man es aus den Medien kennt, habe ich mir vor meiner Reise bereits gedacht. Welche Vielseitigkeit mich tatsächlich erwartet, überrascht mich jedoch vollkommen. Mallorca ist eine farbenfrohe Insel mit fantastischen Möglichkeiten für Naturfreunde und Kulturliebhaber! Sanfte Hügel und stürmische Wellen Im Nordosten der Insel liegt der beschauliche Ort Cala Mesquida. Hier erwarten mich Ruhe und Natur pur. Von lärmenden Partygästen fehlt hier jede Spur, dafür treffe ich auf Familien und Paare, die einen erholsamen Urlaub verbringen möchten. Die Landschaft zieht mich vom ersten Augenblick an in ihren Bann: Schroffe Felsen, ein stürmisches Meer und die sanfte Dünenlandschaft bilden einen faszinierenden Kontrast. An diesem Tag ist das Baden wegen des starken Windes nicht möglich, aber der kleine Spaziergang durch die Dünen entschädigt mich dafür mehr als genug. Wandern entlang der Küste Am nächsten Tag möchte ich mir die Gegend genauer anschauen und entscheide mich für eine ca. 10 km lange Wanderung von Cala Mesquida bis zum ehemaligen Wehrturm Torre des Matzoc. Es ist windig, aber angenehm warm, genau …